Es gibt viele verschiedene Holzschädlinge, sie sind fast überall auf der Welt zu finden. Sie können, bei entsprechend großem Befall, sehr große Schäden anrichten. Hier ist es sehr wichtig, die wichtigsten Holzschädlinge zu kennen und zu wissen, wie man sie wieder los wird.
Zunächst werden dabei zwei Arten von Schädlingen unterschieden. Denn es gibt Schädlinge, die auf frischem Holz ihr Unwesen treiben und solche, die eine Vorliebe für Trockenholz haben. Diejenigen die es auf frisches, also noch lebendes Holz abgesehen haben, richten ihren Schaden in der Hauptsache in den Wäldern an. Allen voran der bekannte Borkenkäfer, dem schon ganze Wälder zum Opfer gefallen sind. Dieser wird in Fallen gefangen, die mit speziellen Sexuallockstoffen bestückt sind. Aber nicht nur der Borkenkäfer ist hier als Schädling zu sehen, auch Insekten wie die Holzwespe können große Schäden anrichten, wenn man sie nicht rechtzeitig entdeckt und bekämpft.
Sind Borkenkäfer und Co. nur für Waldbesitzer oder Förster ein Thema, so gibt es auch eine Vielzahl an Schadinsekten, die uns in den eigenen vier Wänden Schaden zufügen können. Am bekanntesten ist hier sicher der Holzwurm. Kaum eine Antiquität, die nicht die bekannten Löcher aufweist. Möbel, die davon befallen sind, müssen mit einem Mittel behandelt werden, das in das Holz einzieht und seine “Untermieter” tötet. Größeren Schaden richtet der Hausbockkäfer an, er lebt im und vom Holz des Dachstuhls. So ein Käfer frisst in seiner drei- bis sechsjährigen Entwicklungszeit als Larve jeden Tag etwa 50 mg Holz. Er befällt Nadelhölzer wie Fichte oder Tanne, die gern zu Dachstühlen oder Fußböden verarbeitet werden. Ein weiterer unerwünschter Bewohner unserer Häuser ist der Splintholzkäfer, er bevorzugt das Holz der Laubbäume wie das des Ahorns, der Eiche und der Esche.
Die Bekämpfung solcher Schädlinge sollte immer durch den Fachmann erfolgen. Denn nur er verfügt über die geeigneten Mittel, um der Plage auch wirklich den Garaus zu machen. Denn erst wenn der letzte Schädling vernichtet wurde, besteht für Hab und Gut keine Gefahr mehr. Gerade wenn es um tragende Elemente wie den Dachstuhl geht, sollte konsequent gehandelt werden.
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